Intime Einblicke


Um 1647 erstmals urkundlich erwähnt, ist es eines der ältesten, noch unsanierten Altstadt-Häuser Düsseldorfs. Grundriss und Zuschnitt der Räume sind nach einem Umbau gegen Ende des 18. Jahrhunderts bis heute unverändert. Dieses historische Kleinod in der Neubrückstraße mit seinen schiefen Wänden und Decken, den gusseisernen Öfen und den massiven Holztreppen waren für Wochen Schauplatz einer Fotodokumentation.



Hierbei ging es weniger um die Bauhistorie als vielmehr um die menschengeprägte Seele dieses Hauses. Zu entziffern galt es, wie die Menschen, die teilweise schon Jahrzehnte hier leben, den Charakter des Hauses und damit auch die Wohnkultur prägen. Und umgekehrt das Haus mit seinen räumlichen Vorgaben wiederum dessen Bewohnern  seinen Stempel aufdrückt - ein Wechselspiel, das Spuren hinterlässt.